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Fünfter Kasseler Radrenntag von Werner Schmidt
Der Kasseler Radrenntag am Königstor ist seit Jahren das einzige Radrennen in Kassel. Auch diesmal bestach die Veranstaltung der Zweirad-Gemeinschaft mit acht Rennen über den Tag verteilt mit einer perfekten Organisation. Die Akteure auf dem Rennrad bedankten sich mit einem spannenden Rennverlauf. Zahlreiche Prämien und Sachpreise sorgten immer wieder für Bewegung in den Fahrerfeldern.
Als um 16.00 Uhr das Hauptrennen der Elite C- Klasse gestartet wurde, lag die Gunst der Zuschauer bei dem gleichzeitig beginnenden WM- Spiel der deutschen Mannschaft, die sportlichen Leistungen der Radrennfahrer auf dem Kasseler Asphalt konnten sich aber durchaus sehen lassen. Das Hauptrennen wurde als Kriterium ausgefahren, sofort nach dem Start gingen Matthias Hofacker vom RSC Wiesbaden und Niko Misnic von der Marburger RG in die Offensive, fuhren dem Feld auf und davon und holten sich abwechselnd die Punkte für die Wertungssprints. Nach der Hälfte der 65-Runden-Distanz hatten Sie das Feld einmal überrundet. Danach blieb bis zum Schluss eine siebenköpfige Gruppe an der Spitze, aus der Marius Dotzauer (RSC Sprintax Bielefeld) als Dritter hervorging. Christian von der ZG wurde dreizehnter.
Die Rennen der Seniorenklassen waren mit zahlreichen Spitzenfahrern aus dem gesamten Bundesgebiet besetzt. Die Klasse 2 gewann im Spurt der EX- Steherfahrer Stefan Willwer aus Gütersloh. Lokalmatador Viktor Slavik vom RV 1899 Kassel belegte in diesem schnellen Rennen (43,5 km/h Schnitt) nur Rang 6. Thomas Lindner vom Veranstalter fuhr auf Rang 11. Der mehrfache Weltmeister der Senioren Hans-Peter Grüning vom HRSC Wernigerode siegte in der Klasse 3 und Josef Reis (RV 1906 Bann) fuhr in der höchsten Seniorenklasse 4 seinen neunten Sieg in dieser Saison ein. Hans Becker vom Veranstalter ZG Kassel belegte hier einen achtbaren dritten Platz.
Auch in den Nachwuchsklassen gingen starke Fahrer an den Start. Marten Flöter (RSC Hannover) war der Sieg bei den Schülern U15 nicht zu nehmen. Zweiter wurde Michel Schachtebeck von der Tuspo Weende. Johanna Müller, Herford, Seriensiegerin in der weiblichen Klasse, kam als Dritte ins Ziel. Steffen Müller, ihr Bruder, Cross Spezialist im Winter, lag bei der Jugend U17 in Front. Zweiter wurde Raven Lübbers von der RG Paderborn, Dritter Nils Schachtenbeck , Tuspo Weende. Hessenmeister Luca Keuchel von der ZG Kassel, Platz 8, hatte sich hier mehr ausgerechnet. In der Juniorenklasse verwies der Hildesheimer Simon Kohne im Spurt die Kasseler Anton Frey und Julien Esser auf die Plätze zwei und drei, nachdem die Drei alle Konkurrenten einmal überrundet hatten. Jonas Joachimmeyer fuhr im Feld und wurde Siebter. Eine großartige Leistung der Fahrer der Zweirad-Gemeinschaft Kassel.
Die Beteiligung beim erstmals ausgeschriebenen Frauenrennen blieb hinter den Erwartungen zurück, es könnte an dem Austrag der Deutschen Meisterschaften am Vortag gelegen haben. Dafür zeigte Annegret Stein- Kirch vom Team Röltgen Lady Cycling eine reife Leistung. Sie fuhr ein beherztes Rennen. Fünf Runden vor Schluss hatte sie die gesamte Konkurrenz überrundet und sich wieder an die Spitze gesetzt. WS
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Die Sieger
Elite C
Senioren 2
Senioren 3
Senioren 4
Frauen
U 15
U 17
U 19
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Finale: Keuchel vorn Siegerehrung U17 links: Jan Schwarz v.l: Hesse, Joachimmeyer (U19), Frey (U19), Herr (U23), Watteeuw, Boudra (U17), Schwarz (U17)
Luca Keuchel Hessenmeister
Luca Keuchel von der Zweirad-Gemeinschaft- Kassel fuhr bei den hessischen Meisterschaften in Wiesbaden auf Platz 1. Im Rennen der U17 waren 45 Jugendfahrer auf die schwere Strecke durch die Taunusberge gegangen. Der Rennverlauf war bei nasskaltem Wetter sehr wechselhaft. Immer wieder bildeten sich Spitzengruppen, aber niemand konnte sich entscheidend lösen. Erst in der letzten Runde konnte der Fuldaer Frederick Sauer davonfahren, Keuchel und der Wiesbadener Tobias Bremser folgten. Am Schluß kam es zu einer Spurtentscheidung zwischen Keuchel und Bremser, bei der Keuchel trotz Hinterraddefekts die besseren Reserven hatte. ZG Rennsport-Neuling Jan Schwarz kam mit dem Feld an und wurde 16ter. Wie schwer die Wiesbadener Runde ist, zeigt die Siegerzeit der Jugend: die 67,8 km wurden in 1:59 Stunden gefahren.
Das Rennen der Junioren bestimmten bei Regen und Hagel zwei südhessische Teams, Hessenmeister wurde Christian Mager von der SSG Bensheim. Anton Frey von der ZG wurde 13ter, Rennanfänger Jonas Joachimmeyer immerhin 16ter, Julien Essers schied wegen Defekt aus.
Hessenmeister bei den U23 im Rennen über 136 km wurde der Wiesbadener Johannes Wagner, Zweiter wurde der Hersfelder Kevin Vogel. Die Siegerzeit: 3:33h. Erwähnenswert ist auch der 11te Platz von Christian Herr (ZG), der sich im Rennen über 136 km als Einzelfahrer gegen die Sportgruppen durchsetzen musste.
„Mit sieben Nachwuchsfahrern waren wir bei den Meisterschaften gut vertreten, der Titel von Luca ist eine Bestätigung unserer Nachwuchsarbeit.“ teilt Vorstand Bernd Hesse mit. Trotzdem wünscht sich der Verein mehr Nachwuchs in den Schülerklassen U11, U13 und U15. Die Voraussetzungen sind bereits geschaffen, Startmöglichkeiten für Schüler und Jugendliche gibt es beim Rohloff-Cup in Hertingshausen und beim bundesoffenen Radrenntag im Kasseler Königstor. Der Verein kann Rennmaterial und Bekleidung zur Verfügung stellen. Interessierte sollten sich im Internet unter www.zweirad-kassel.de informieren oder mittwochs um 18.00 Uhr auf dem Verkehrsübungsplatz in Baunatal- Hertingshausen vorbeischauen.
… soweit ein Beitrag, den ich für die HNA geschrieben hatte. Neben den ZGlern waren aber auch noch andere Fahrer aus dem Bezirk bei den Landesmeisterschaften erfolgreich: Erich Tautenhahn (Naumburg) , Hessenmeister Senioren 4; Gerhard Brauner (Naumburg), Hessenmeister Senioren 3; Axel Hauschke (Hersfeld) Hessenmeister Senioren 1; Roman Kuntschik (Lauenau), Landesmeister Niedersachsen. Dazu noch zweite Plätze durch Koob (Hersfeld) in der Eliteklasse und Vogel (Hersfeld) bei den U23igern.
Betrachtet man die Entwicklung auf dem Verkehrsübungsplatz, so muss man feststellen, dass schon in diesem Jahr kein Fahrer aus dem Bezirk unterhalb der U17 startet. Wir brauchen Rennfahrer in den Nachwuchsklassen! Jedes Mitglied sollte sich mal umschauen, ob es in seiner Umgebung geeignete „Kandidaten“ gibt und Werbung für den Verein machen.
Mit sportlichen Grüßen, Bernd Hesse
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Ergebnis Bezirkseröffnungstrainingsweltmeisterschaftsfahrt 2010
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Männer Elite ABC
3 Runden 105 km
2 Runden 70 km
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Senioren 2
2 Runden 70 km
2 Runden 70 km
2 Runden 70 Km
2 Runden 70 Km |
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Radrennsport für Eilige, eine Einführung
Was braucht der Rennsport-Neueinsteiger?
1. …...einen Verein, natürlich die Zweirad-Gemeinschaft. 1.1…..Beitrittserklärung 1.2…..Einzugsermächtigung
2. …...eine Rennsport-Lizenz 2.1 ….ein Passbild für die Lizenz 2.2 ….Die unter 19 Jahre alten und die über 60 Jahre alten Fahrer benötigen ein ärztliches Attest. Der Arzt muss auf dem Lizenzantrag die Sporttauglichkeit bestätigen. Den Lizenzantrag gibt es unter www.rad-net.de, Reglement/Formulare.
3…… Bekleidung kostet etwa €
4…… ein Rennrad - die Rahmenhöhe muss an die Körpergröße des Fahrers angepasst sein . Schüler-, Jugend- und Junioren- fahrer fahren mit Übersetzungsbeschränkungen, die handelsüblichen 53 Zähne vorn und 13 Zähne hinten sind nicht zulässig. - der Rahmen und seine Anbauteile müssen einen bestimmten Standard haben, keine Baumarktware. - ein wettkampftaugliches Einsteigerrad kostet etwa 1000,00 € , nach oben gibt es keine Grenzen. Standard ist: Alurahmen, Einsteigergruppe von Campagnolo oder Shimano, Lenkerschaltgriffe, 2x9 Gänge, Drahtreifen, „Klick-“Pedalsystem. Gewicht ca. 9 kg. Das Pedalsystem muss zu den unter Bekleidung genannten Schuhen/ Schuhplatten passen.
Der Verein stellt für eine begrenzte Zeit Räder für jugendliche Einsteiger zur Verfügung, selbstverständlich solange „der Vorrat reicht“. Wir helfen und beraten auch gern bei der Beschaffung der übrigen Ausrüstung.
……………..wenn man das alles hat, fängt die Quälerei erst richtig an
Training Auf dem Rennrad : Die sportlichen Ziele bestimmen den Trainingsumfang, man kann aber nichts erzwingen. Anfänger brauchen Anleitung durch den Trainer, der den Einzelnen berät. Neben dem Rennrad sind in der wettkampffreien Zeit Ausgleichssportarten angesagt: Laufen, Schwimmen, Skifahren, alles, was Spaß macht.
Beispiele für den Trainingsumfang? - Profis fahren über 30 000 Jahreskilometer im Training Wir sind schon eingestiegen! -
Elitefahrer immer noch 15 000 km und mehr - Senioren um die 10 000km, ich habe aber auch schon mehr gehört. - Schüler und Jugend etwa 3000- 5000 km, die Kader in der Jugend deutlich mehr.
So, nicht erschrecken, wir fangen langsam an …..
Wettkampf Von März bis Oktober finden an den Wochenenden und an Feiertagen im gesamten Bundesgebiet Radrennen statt. Diese Rennen werden in der Zeitung „RADSPORT“ und auf der Internet- Seite www.rad-net.de ausgeschrieben. In der Ausschreibung findet man Ort, Zeit und Datum, die Rennklassen, die Art des Rennens, Informationen über die Strecke, die Preise und die Meldefrist.
Es gibt Rennen für Lizenzfahrer, hier dürfen nur Fahrer mit einer Rennsport- Lizenz starten. Die meisten Rennen sind Rennen für Lizenzfahrer. Jedermann- Rennen sind für Fahrer mit und ohne Lizenz offen. Zuletzt gibt es noch eine geringe Zahl von Hobby- Rennen, bei denen nur Fahrer ohne Lizenz starten.
An bundesoffen oder landesverbandsoffen ausgeschriebenen Rennen können alle Fahrer mit deutscher Lizenz teilnehmen, bei landesverbandsoffenen Rennen gibt es kein festes Preisschema. An Landesmeisterschaften dürfen nur Fahrer mit der Lizenz des jeweiligen Bundeslandes teilnehmen. Das Gleiche gilt bei Bezirksmeisterschaften.
Die meisten Rennen sind Rundstreckenrennen (kleine Runde) oder Strassenrennen (ab 12km).
Die Altersklassen werden im Radsport über das Jahr definiert, in dem der Fahrer das Alter für die nächste Gruppe noch nicht erreicht. ??? Wenn zum Beispiel ein Schüler in 2006 noch nicht den 15. Geburtstag erreicht, dann fährt er im Jahr 2006 in der Schülerklasse U 15 ! „ Unter 15“ - Es gibt U11, U 13, U 15, U 17 und U 19, danach folgen die Elite- Klasse und die Senioren.
Ungefähr: Schüler fahren eine Distanz von 20- 30km, die Jugend zwischen 30 und 60km, die Junioren 45- 100km, die Elite von 65km bis 140 km, Meisterschaften sind meist länger.
Zu einem Rennen muss man „melden“. Das macht in der Regel der Verein, oft auch der einzelne Rennfahrer. In der „Meldung“ bezieht man sich auf die Ausschreibung und teilt dem Ausrichter mit, dass man an dem Rennen teilnehmen möchte. Ist man verhindert, muss man sich wieder abmelden. Die Meldung ist an eine bestimmte Papierform gebunden, den Meldebogen, mittlerweile gibt es auch die Online- Meldung.
Am Renntag packt man von Punkt 1- 4 alles Notwendige plus Essen und Trinken und Duschzeug ein und fährt zum Rennen. Man kalkuliert die Anfahrt so, dass man mindestens 1 ¼ h vor dem Starttermin vor Ort ist. Rund eine Stunde vor dem Rennen sollte man nichts mehr essen. Dann gibt man an der Anmeldung das Startgeld (Ausschreibung) und die Lizenz ab und bekommt die Rückennummer. Dann fährt man sich warm.
Dann geht`s los…
Nach dem Rennen muss man warten, bis das Ergebnis „amtlich“ ist, es gibt eine Frist, in der man Einspruch gegen das Ergebnis einlegen kann. Der Wettfahrausschuß entscheidet, vergleichbar mit dem Schiedsrichter und den Linienrichtern beim Fußball. Dann gibt es die Siegerehrung und man holt seinen Preis ab. Ganz wichtig: Nummer abgeben und Rücknahme der Lizenz. Duschen. Heimfahren.
Ganz genau steht das alles in der Sportordnung und in der Wettkampfordnung.
Vorerst braucht der Anfänger nicht zu den auswärtigen Rennen zu fahren, im Radsportbezirk Kassel gibt es genügend zu tun.
Der „Bezirk“, praktisch die Dachorganisation der örtlichen Vereine, veranstaltet eigene Meisterschaften: ----ein Strassenrennen ----ein Einzelzeitfahren --- ein Bergzeitfahren, Ausrichter sind die Vereine des Bezirks.
Die Zweirad- Gemeinschaft veranstaltet Vereinsrennen, im Jahr 2006 waren das 5 Straßenrennen oder Zeitfahren, offen für die Mitglieder und Gastfahrer.
Darüber hinaus gibt es vom April bis in den September eine Rennserie. An jedem Mittwoch treffen sich die Fahrer des Bezirks auf einer abgesperrten Rennstrecke. Die verschiedenen Rennklassen werden in 2 Wettbewerben zusammengefasst.
Höhepunkte sind die bundesoffen ausgeschriebenen Wettbewerbe:
-Das Rundstreckenrennen des RSC Fuldbrück in Fuldabrück- Bergshausen. Internet- Information: -Das Strassenrennen des RV 99 Kassel in Edermünde. www.zweirad-kassel.de -Das Rundstreckenrennen des KSV Baunatal. www.radsportbezirk-kassel.de -Der “Kasseler Radrenntag“ am 29. 07. 2006 der Zweirad- Gemeinschaft, www.rad-net.de mit den Rennklassen U 13, U 15, U 17, U 19, Elite C, Senioren 2,3,4
Bernd Hesse, im Dezember 2006
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