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Vereinsmeisterschaft der Zweirad-Gemeinschaft Kassel
Mit
einem Bergzeitfahren wurde die diesjährige Vereinsmeisterschaft am 17.
September bei besten Wetterbedingungen abgeschlossen. 1.
Julien Essers 7:56 Min.
Endstand: 1. Anton Frey, Elite
C, 40 Pkt. Norbert Evermann
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Nachschau zu unserem Radrenntag 2011
….im Königstor ging's rund….
Ich mache es mir diesmal einfach und füge den Bericht der HNA bei (siehe Link unten). Wettertechnisch ging es erstmal durchwachsen los, aber der Tag steigerte sich. Organisatorisch hat alles geklappt, wir hatten morgens genügend Helfer, beim Abbau hätten es zwei mehr sein können.
Das Meldeergebnis war in den Seniorenklassen „normal“ mit jeweils rund zwanzig Fahrern hatten wir schöne Felder und damit, auch das ist wichtig, Kostendeckung. Erwartungsgemäß klemmte es bei den Nachwuchsklassen, hier waren die Teilnehmerzahlen nicht befriedigend. Die Konkurrenz-veranstaltungen in Bad Salzungen, Weilburg und Hannover machte sich bemerkbar. Auf Nachwuchsrennen möchten wir nicht verzichten, aber wenn sich im nächsten Jahr eine ähnliche Situation ergibt, muss der Nachwuchs „die Strecke trocken fahren“.
Die C- Elite lieferte ein schönes Rennen, wir waren mit Platz vier für Christian Herr erfolgreich dabei. Das Teilnehmerfeld war mit knapp 50 Fahrern groß, reduzierte sich natürlich im Laufe des Wettbewerbs. Ein Ärgernis ist die Meldedisziplin in dieser Klasse! Das rad-net macht es den Fahrern sehr leicht. Wenn von 65 Anmeldungen 35 wieder abmelden, erhöht sich der Blutdruck des Veranstalters! 20 Nachmeldungen und die damit verbundenen Einnahmen sind dann zwar positiv, bringen den Ablauf aber auch ein wenig durcheinander.
Höhepunkt war dann tatsächlich das A/B-Rennen, die Berliner Bahnfahrer und das nordhessische Regio-Team brachten den Asphalt im Königstor zum Kochen. Am Schluß hatte Nationalfahrer Kalz aus Berlin die Nase vorn, dahinter, knapp geschlagen, Markus Koob vom Regio Team. Damit aber nicht genug: Mit Arndt(3.), Kuntschik(6.), Sohn(9.) und Hauschke(12.) waren weitere Hersfelder auf den vorderen Plätzen. Auch unser gerade aufgestiegener Julien Essers zeigte gegen diese starke Konkurrenz ein Klasse- Rennen.
Das Fazit also insgesamt positiv, mal sehen, was wir im nächsten Jahr besser machen können.
Es ist Zeit, Danke zu sagen..
… für die Unterstützung durch unsere Sponsoren … an die Stadt Kassel für die Unterstützung bei der Streckensicherung … an den Polizeifunkklub für seine Ordnertätigkeit … an den Sanitätsdienst des Roten Kreuzes, die - Gott sei Dank- wieder nichts zu tun hatten. … an die Polizei …an die vielen Helfer aus unserem Verein, ohne die nichts ginge, Bettina, Jana, Hilde, Claudia 1+2, Hannelore, Norbert, Robert, Thomas, Fritz, Werner, Klaus, Heiko, Christoph, Hugo, Joost, Fahrer Wolfgang…
Und natürlich Dank an den Wettfahrausschuss, der einen langen Renntag „auf Zack“ sein musste: Dr. Claus Wagner (hatte auch noch Geburtstag), Ingrid und Jutta Kuntschik, Ingo Durstewitz und Klaus Siemon.
Es grüßt, im Juli 2011, Bernd Hesse
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Rennen C- Klasse
Rennen C- Klasse
A/B Klasse 1. Kalz, 2. Koob, 3. Arndt
C- Klasse 1. Maas, 2. Biendarra, 3. Kohne
U19 1. Schmidt, 2. Braun, 3. Lübbers
Jugend U17 1. Casper, 2. Jeske, 3. Heise
Schüler U15 1. Lintzel, 2. Franz, 3. Maletzki
Senioren 4 1. Neuhaus, 2. Reis, 3. Leonard
Senioren 3 1. Neumann, 2. Donner, 3. Grünig
Senioren 2 1. Söder, 2. Richter, 3. Fromberg
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Radrennsport für Eilige, eine Einführung
ZWEIRAD-GEMEINSCHAFT e.V.- KASSELBernd Hesse, Weddel 1B, 34233 Fuldatal, Tel.: (0561) 81 77 25, Fax: 81 69 685 , Mail: webmaster@zweirad-kassel.de
Was braucht der Rennsport-Neueinsteiger?
1. …...einen Verein, natürlich die Zweirad-Gemeinschaft. 1.1…..Beitrittserklärung 1.2…..Einzugsermächtigung
2. …...eine Rennsport- Lizenz 2.1 ….ein Passbild für die Lizenz 2.2 ….Die unter 19 Jahre alten und die über 60 Jahre alten Fahrer benötigen ein ärztliches Attest. Der Arzt muss auf dem Lizenzantrag die Sporttauglichkeit bestätigen. Den Lizenzantrag gibt es unter www.rad-net.de, Reglement/Formulare.
3…… Bekleidung kostet etwa €
Diese Preise stammen aus dem Jahr 2006, Mitglieder der Zweirad-Gemeinschaft erhalten ihre Vereinsbekleidung aber immer noch deutlich preiswerter. Es lohnt sich also, Mitglied in einem Radsportverein zu sein!
4…… ein Rennrad - die Rahmenhöhe muss an die Körpergröße des Fahrers angepasst sein . Schüler-, Jugend- und Junioren- fahrer fahren mit Übersetzungsbeschränkungen, die handelsüblichen 53 Zähne vorn und 13 Zähne hinten sind nicht zulässig. - der Rahmen und seine Anbauteile müssen einen bestimmten Standard haben, keine Baumarktware. - ein wettkampftaugliches Einsteigerrad kostet etwa 1000,00 € , nach oben gibt es keine Grenzen. Standard ist: Alurahmen, Einsteigergruppe von Campagnolo oder Shimano, Lenkerschaltgriffe, 2x10 Gänge, Drahtreifen, „Klick-“Pedalsystem. Gewicht ca. 9 kg. Das Pedalsystem muss zu den unter Bekleidung genannten Schuhen/ Schuhplatten passen.
Die Zweirad-Gemeinschaft stellt für eine begrenzte Zeit Räder für jugendliche Einsteiger zur Verfügung, selbstverständlich solange „der Vorrat reicht“. Wir helfen und beraten auch gern bei der Beschaffung der übrigen Ausrüstung.
……………..wenn man das alles hat, fängt die Quälerei erst richtig an
Training Auf dem Rennrad : Die sportlichen Ziele bestimmen den Trainingsumfang, man kann aber nichts erzwingen. Anfänger brauchen Anleitung durch den Trainer, der den Einzelnen berät. Neben dem Rennrad sind in der wettkampffreien Zeit Ausgleichssportarten angesagt: Laufen, Schwimmen, Skifahren, alles, was Spaß macht.
Beispiele für den Trainingsumfang? - Profis fahren über 30 000 Jahreskilometer im Training - Elitefahrer immer noch 15 000 km und mehr - Senioren um die 10 000km, ich habe aber auch schon mehr gehört. - Schüler und Jugend etwa 3000- 5000 km, die Kader in der Jugend deutlich mehr.
So, nicht erschrecken, wir fangen langsam an …..
Wettkampf Von März bis Oktober finden an den Wochenenden und an Feiertagen im gesamten Bundesgebiet Radrennen statt. Diese Rennen werden in der Zeitung „RADSPORT“ und auf der Internet- Seite www.rad-net.de ausgeschrieben. In der Ausschreibung findet man Ort, Zeit und Datum, die Rennklassen, die Art des Rennens, Informationen über die Strecke, die Preise und die Meldefrist.
Es gibt Rennen für Lizenzfahrer, hier dürfen nur Fahrer mit einer Rennsport- Lizenz starten. Die meisten Rennen sind Rennen für Lizenzfahrer. Jedermann- Rennen sind für Fahrer mit und ohne Lizenz offen. Zuletzt gibt es noch eine geringe Zahl von Hobby- Rennen, bei denen nur Fahrer ohne Lizenz starten.
An bundesoffen oder landesverbandsoffen ausgeschriebenen Rennen können alle Fahrer mit deutscher Lizenz teilnehmen, bei landesverbandsoffenen Rennen gibt es kein festes Preisschema. An Landesmeisterschaften dürfen nur Fahrer mit der Lizenz des jeweiligen Bundeslandes teilnehmen. Das Gleiche gilt bei Bezirksmeisterschaften.
Die meisten Rennen sind Rundstreckenrennen (kleine Runde) oder Strassenrennen (ab 12km).
Die Altersklassen werden im Radsport über das Jahr definiert, in dem der Fahrer das Alter für die nächste Gruppe noch nicht erreicht. ??? Wenn zum Beispiel ein Schüler in 2006 noch nicht den 15. Geburtstag erreicht, dann fährt er im Jahr 2006 in der Schülerklasse U 15 ! „ Unter 15“ - Es gibt U11, U 13, U 15, U 17 und U 19, danach folgen die Elite- Klasse und die Senioren.
Ungefähr: Schüler fahren eine Distanz von 20- 30km, die Jugend zwischen 30 und 60km, die Junioren 45- 100km, die Elite von 65km bis 140 km, Meisterschaften sind meist länger.
Zu einem Rennen muss man „melden“. Das macht in der Regel der Verein, oft auch der einzelne Rennfahrer. In der „Meldung“ bezieht man sich auf die Ausschreibung und teilt dem Ausrichter mit, dass man an dem Rennen teilnehmen möchte. Ist man verhindert, muss man sich wieder abmelden. Die Meldung ist an eine bestimmte Papierform gebunden, den Meldebogen, mittlerweile gibt es auch die Online- Meldung.
Am Renntag packt man von Punkt 1- 4 alles Notwendige plus Essen und Trinken und Duschzeug ein und fährt zum Rennen. Man kalkuliert die Anfahrt so, dass man mindestens 1 ¼ h vor dem Starttermin vor Ort ist. Rund eine Stunde vor dem Rennen sollte man nichts mehr essen. Dann gibt man an der Anmeldung das Startgeld (Ausschreibung) und die Lizenz ab und bekommt die Rückennummer. Dann fährt man sich warm.
Dann geht`s los…
Nach dem Rennen muss man warten, bis das Ergebnis „amtlich“ ist, es gibt eine Frist, in der man Einspruch gegen das Ergebnis einlegen kann. Der Wettfahrausschuß entscheidet, vergleichbar mit dem Schiedsrichter und den Linienrichtern beim Fußball. Dann gibt es die Siegerehrung und man holt seinen Preis ab. Ganz wichtig: Nummer abgeben und Rücknahme der Lizenz. Duschen. Heimfahren.
Ganz genau steht das alles in der Sportordnung und in der Wettkampfordnung.
Vorerst braucht der Anfänger nicht zu den auswärtigen Rennen zu fahren, im Radsportbezirk Kassel gibt es genügend zu tun.
Der „Bezirk“, praktisch die Dachorganisation der örtlichen Vereine, veranstaltet eigene Meisterschaften: ----ein Strassenrennen ----ein Einzelzeitfahren --- ein Bergzeitfahren, Ausrichter sind die Vereine des Bezirks.
Die Zweirad-Gemeinschaft veranstaltet Vereinsrennen, im Jahr 2006 waren das 5 Straßenrennen oder Zeitfahren, offen für die Mitglieder und Gastfahrer.
Darüber hinaus gibt es vom April bis August die Rennserie „Rohloff-Cup“ auf dem Verkehrsübungsplatz in Baunatal- Hertingshausen. Die Ausschreibung findet Ihr auf der Seite „Mittwochskriterium“. Veranstalter ist die Zweirad- Gemeinschaft, Sponsor die Firma Rohloff in Fuldatal (ROHLOFF- Nabe):
Höhepunkte sind die bundesoffen ausgeschriebenen Wettbewerbe:
-Das Rundstreckenrennen des RSC Fuldbrück in Fuldabrück- Bergshausen. -Das Rundstreckenrennen des RV 99 Kassel in Edermünde. -Der “Kasseler Radrenntag“ der Zweirad-Gemeinschaft am letzten Sonntag im Juni, mit den Rennklassen U 13, U 15, U 17, U 19, Elite C, Elite A/B, Senioren 2,3,4
Bernd Hesse, Dezember 2006 und Dezember 2011
Informationen: www.rad-net.de, www.radsportbezirk-kassel.de,
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