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Herford: Auftakt wie erwartet

In Herford stand am vergangenen Sonntag der Saisonauftakt 2018 der Straßenfahrer auf dem Programm. Und wie in jedem Jahr waren alle Fahrerinnen und Fahrer top motiviert, um zu sehen, wie gut das Wintertraining angeschlagen hat. Die ZG reiste mit Laurens Höhle in der U17, Jannis Tillack und Moritz Werrbach in der U19, Lukas Hüstebeck, Luca Kotzian und Ben Völker in der U23 sowie Samuel Brachmann in der Elite-C an. Hinzu kamen noch Rainer Jacob in der Senioren 2 und die schnellen Beinde von Jürgen Klingner in der Senioren 4.

Und die insgesamt 347 Lizenzfahrerinnen und -Fahrer legten gleich richtig los und ließen es krachen. Leider wurde dies gleich im ersten Rennen des Tages der U23 und Elite-C einem Fahrer der RRG Osnabrück zum Verhängnis. Sein schwerer Unfall erzwang eine fast halbstündige Rennunterbrechung. So hervorragend die Runden bis zur Unterbrechung für unsere Jungs liefen, so schwer wurde es beim Neustart. Um 6 Runden verkürzt, war für die ZG-Fahrer nichts mehr zu holen. Sie kamen in der zweiten Gruppe im Mittelfeld ins Ziel. Ein Resultat, dass aber vollkommen realistisch ist, denn im Voraus wütete doch die Erkältungswelle und Lukas musste sogar mehrere Wochen wegen einer Grippe pausieren. Alles also vollkommen im grünen Bereich. 

In den jüngeren Nachwuchsklassen ein ähnliches Bild. So hat Laurens zwar eine exzellente Grundlage, muss aber bei harten Antritten der schnellen Jungs aus Oldenburg, Pulheim oder Zwickau passen und findet sich daher als »best of the rest« in der Führung der Verfolgergruppe wieder. Ein Manko, an dem Laurens in diesem Jahr intensiv arbeiten kann, denn die Grundschnelligkeit der Besten kann er durchaus mitgehen. In der U19 debütierte Moritz Werrbach. Er kommt vom Triathlon und fährt bereits wunderbar gleichmäßig, aber es mangelt – logischerweise – noch an der Technik. Er fährt vollkommen ohne Druck und kann sich von Rennen zu Rennen steigern und er wird sicher bei den Zeitfahren in diesem Jahr achtbare Platzierungen erzielen. Für Jannis ist und bleibt die Straße ein exzellentes Trainingsprogramm. Die erste Rennhälfte gehört ganz ihm, allerdings muss er am Ende stets der guten Anfangsleistung Tribut zollen. Hinzu kam noch ein Speichenbruch – der Materialteufel ist einfach unerbittlich. Kopf hoch, Jannis, es kommen auch wieder Moutainbike-Rennen. Da sind wir ganz sicher. 

Beeindruckend die Leistung unserer Senioren. Im Rennen der Senioren 2 mit einem Stundenmittel von guten 41 km/h hielt Rainer eine komplette Rennhälfte lang eine sehr gute Platzierung im Hauptfeld. Die außenstehenden Gelb-Blauen rieben sich bereits verwundert die Augen und feuerten ihn weiter an. Leider aber wurde das Feld im Rennverlauf auseinandergerissen. Und wer weiß, was es bedeutet, in winzigen Grüppchen und allein über diesen Kurs in Herford zu fahren, der erkennt: Das Rennen in diesem Fall zu beenden ist eine gute Option. So steht zwar für Rainer am Ende ein »dnf« auf dem Tableau, aber dennoch: Hut ab. 

Der beste ZGler in Herford war erneut Jürgen. Er machte dort weiter, wo er das vergangene Jahr beendet hatte – und zwar ganz vorne. Das Rennen der Senioren 4 war vom Start weg flott und Jürgen zeigte sich Runde um Runde extrem aufmerksam. Stets pendelte er nach der Start/Ziel-Kurve zwischen Platz 2 und 8. Er hatte das Rennen im Griff. Nach 36,4 km kam es schließlich zur spannenden Sprintankunft. Jürgen musste sich nur dem Holländer Ron Paffen sowie Robin Schumann aus Kleverland und Frank Burdach vom Team Mettmann geschlagen geben. Ein toller 4. Platz für Jürgen. Das macht Lust auf mehr.

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