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Freud und Leid in Dorsten

Am Wochenende war erneut Cross-Racing angesagt. Rainer, Ben, Jannis und Daniel machten sich auf den Weg nach Dorsten zum erstmalig ausgerichteten D3C. Eine wirklich sehr gelungene Veranstaltung mitten im Ortsteil und Ortskern von Wulfen. Die Strecke war technisch wenig anspruchsvoll und führte oftmals über Pflaster. Nenneswerte Schlüsselstellen: Im Bereich des Wassers darauf achten, dass man nicht zu weit herausgetragen wird und in selbigem landet, zwei aufeinander folgende große Sandbereiche und schließlich etwas ganz Außergewöhnliches: das Gemeindehaus. Hier führte die Tragepassage mitten in das Gebäude hinein und nach einigen Metern wieder hinaus auf den Marktplatz. Spekatkulär und toll für die Zuschauer, welche im Inneren Sitzgelegenheiten plus Kaffee und Kuchen vorfanden. 

Los ging's mit Daniel, den wir in seinem ersten Rennen an das Spektakel heranführen wollten und der in der Hobbyklasse der U17 startete. Ziel war es, nicht zu wild anzugehen und einfach mal alle Eindrücke eines solchen Rennens auf sich wirken zu lassen, das Rennen genießen. Leider war es schon in der ersten Kurve mit dem Genuss bereits vorbei. Daniel machte alles richtig, war mittig positioniert wurde dann aber derart nach außen abgedrängt, dass er in die Abgrenzung stürzte. Das Resultat: gebrochener Mittel- und Zeigefinger. Trotz der Schmerzen fuhr er das Rennen durch und wurde sogar mit dem zweiten Platz belohnt. Und nach einem oberflächlichen Check durch die Sanitäter waren wir auch guten Mutes, dass es sich nur um eine Prellung handelte, leider fiel die heutige Diagnose anders aus. Extrem schade. Unseren Kleinen klebt das Pech am Pedal. Hier müssen wir schauen, was auch von unserer Seite in Zukunft besser gemacht werden kann, wenngleich solche Unfälle nie komplett auszuschließen sind. Wir wünschen Daniel das Beste. Komm gut zurück, die Saisonvorbereitung hat gerade erst begonnen.

Rainer war der Zweite au der Strecke. Da er sich noch um Daniel kümmerte, verpasste er sogar seinen Start um wenige Sekunden. Fuhr dann aber umso stärker dem Feld hinterher und behauptete sich als 8. der Masters 2 prima. Auch wenn der übliche Satz "Warum mache ich das nur jedes Mal?" wieder von Rainer fiel, sagen wir dazu: Du weißt warum. Es macht einfach irre viel Spaß. Am Ende gingen Jannis und Ben in der U19 mit der Elite auf die Strecke. Im U19 Feld zeigte dann ein – natürlich – bärenstarker Holländer, wie man Cross fährt. Da konnte Ben nicht viel entgegensetzen, fuhr aber ein exzellentes Rennen und lies dazu noch einige Elitefahrer hinter sich. Das reichte für einen Platz auf dem Podest; Dritter. Stark verbessert zeigte sich Jannis. War bislang sein Tritt in einigen Rennphasen stets ein wenig kraftlos, hatte er an diesem Tag mächtig Zug auf dem Pedal. Es war eine Freude, da zuzuschauen. Und auch wenn die Saison in der U19 für ihn viel Lehrgeld bedeutet – ein sehr guter 5. Platz, weiter so.