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Jugend nach vorn

Das war heute ein exzellenter Tag für den ZG-Nachwuchs. In Dautphetal stand ein Rundenrennen auf dem Programm. Dabei war die etwas mehr als ein Kilometer lange Strecke Teil des letztjährigen Rundkurses. Am Auffallendsten: Die Steigung zu Start/Ziel wurde um 300 Meter verkürzt. So kamen die Fahrer aus einer scharfen Linkskurve mit etwa Tempo 40 in die Steigung mit durchschnittlich 5%. Bei 30 bzw. 35 Runden für die U17 und U19 ein gehöriges Stück Arbeit.

Der Tag aber fing mit den Senioren an. Hier fuhr Rainer ein wirklich gutes Rennen bis zu seinem Ausstieg in etwa der Rennmitte. Er war am Anstieg immer hellwach und fuhr auch die sofortigen Attacken aus dem Feld mit, bis die Kraft einfach nicht mehr reichte. In Anbetracht seiner doch eher wenigen Rennkilometer und seiner neu erwachten Rennlust dennoch ein super Zeichen unseres Jugendwarts. Gerne mehr davon. 

Danach hieß es dann Start frei für unsere vier Nachwuchsfahrer. In der U17 starteten für die ZG Jannis und Antonio und in der U19 Thomas und Ben. Beide Altersklassen wurden gemeinsam gestartet. Nach nur wenigen Runden war das Feld bereits in einige Teile zerfallen. An der Spitze der U19 waren Felix Groß vom RSV 54 Venusberg, aktuell Platz 13 in der ROSE-Rangliste, nicht zu halten. Thomas und Ben arbeiteten fast 20 Runden bestens zusammen und führten das Feld ein um die andere Runde über den Anstieg, bis ein erneuter Angriff auch dieses Feld aufsplittete. Leider war für Ben in Folge kein schnelles Hinterrad mehr vorhanden und nach einer kurzen Mitfahrt in einer kleinen Gruppe machte er sich alleine auf den Weg über mehr als 10 Runden. Der Lohn: ein hervorragender 7. Platz und jede Menge Luft nach hinten. Noch wesentlich besser machte es Thomas. Er hatte gerochen, dass Felix Groß von hinten kam, schnappte sich das Hinterrad mit einigen andern und fuhr schließlich einen exzellenten Sprint, der ihm Platz 3 bescherte. Hier zeigten sich endlich Thomas' feine Sprinterqualitäten und dass er wirklich beißen kann. Herzlichen Glückwunsch, tolles Rennen, Thomas. 

Besonders schwierig war der Tag für unsere U17er. An wem orientieren? Und dazu noch so viel Unruhe im Feld. Aber Antonio und Jannis machten das bestens. So bildeten die beiden mit einem weiteren Fahrer eine sehr gut funktionierende Gruppe. An den Anstiegen zeigte Jannis, dass ein sauberer Rhythmus plus gute Trittfrequenz einen Rennfahrer voranbringen. Antonio hatte sich zuvor etwas zu schnell animieren lassen bei den U19ern mitzugehen, fiel zu Jannis zurück und profitierte dann im letzten Renndrittel von Jannis' toller Arbeit am Berg. Er ließ Jannis allein und machte sich auf den Weg seinen dritten Platz zu sichern. Eine Klasseleistung. Wir gratulieren. Und nicht weniger schlecht: Jannis vierter Platz und das, obwohl er die Straße nicht so sehr liebt, wie den Wald. Super gemacht, Jungs. 

Unser Fazit: nach einer doch ernüchternden Hessischen Meisterschaft vor wenigen Tagen eine tolle Reaktion unseres Nachwuchses. Besser konnte es fast nicht gehen. 

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